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In London braucht Dortmund einen Starken aus Bern

In London braucht Dortmund einen Starken aus Bern
Goalie Roman Bürki steht mit Borussia Dortmund vor seiner bisher härtesten Prüfung der Saison. Der erste Match der Champions League führt die Dortmunder am Mittwoch nach London zu Tottenham Hotspur.

Roman Bürki "steht für die Null", wie sie im deutschen Fussballjargon zu sagen pflegen. Als Bürki im Sommer 2015 als 24-Jähriger von Freiburg zu Dortmund gewechselt war, meldete der fast zehn Jahre ältere Roman Weidenfeller seine Anwartschaft auf den Stammplatz im Tor an. Aber der damalige Trainer Thomas Tuchel setzte auf Bürki, ebenso der jetzige Cheftrainer Peter Bosz. Bürki zeigte sich mit zunehmend gute Leistungen für das Vertrauen erkenntlich. Er wird jedes Jahr ein Jahr besser, Weidenfeller jedes Jahr ein Jahr älter. Die Gemeinsamkeiten unter den beiden beschränken sich je länger, je mehr auf den Vornamen.

In der noch jungen Saison könnte der Leistungsausweis des Münsingers nicht besser sein. In den drei Meisterschaftsrunden blieb er als einziger Goalie der Bundesliga ohne Gegentor. Es waren keineswegs Spiele, in denen er wenig zu tun hatte. Lässt er sich auch an der White Hart Lane im Match gegen den Zweiten der letzten englischen Meisterschaft nicht bezwingen, kann er eine Art Grundstein dafür legen, dass Dortmund am Ende der Gruppenphase zum fünften Mal in sechs Saisons in die K.o.-Runden einzieht.

Tottenhams Geschichte in der Champions League ist kurz. Im Frühling 2011 brachten es die Spurs in die Viertelfinals, in denen sie mit dem Gesamtscore von 0:5 an Real Madrid scheiterten. In ihrem zweiten Auftritt blieben sie vor einem Jahr in der Gruppenphase hängen. Tottenham und Dortmund begegneten sich 2016 in den Achtelfinals der Europa League. Die Deutschen setzten sich mit 2:1 und 3:0 durch.

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