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Reus mit Traumtor beim Comeback

Reus mit Traumtor beim Comeback
Borussia Dortmund hat im ersten Spiel nach dem Bombenanschlag auf den Teambus weiter Kurs auf die Champions League gehalten. Vier Tage nach dem schockierenden Attentat gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel gegen Eintracht Frankfurt mit 3:1 (2:1) und blieb damit auch im 35. Bundesliga-Heimspiel in Serie ungeschlagen.

Marco Reus bei seinem Comeback nach sechswöchiger Verletzungspause (3.), Abwehrchef Sokratis (34.) und Pierre-Emerick Aubameyang (86.) trafen für den BVB. Die Gäste blieben trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs durch Marco Fabian (29.) auch im zehnten Spiel in Folge ohne Sieg. Die Europa-League-Plätze rücken für die Hessen damit in immer weitere Ferne.

BVB war spielbestimmend

Dortmund gelang vier Tage vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League bei AS Monaco (Hinspiel: 2:3) ein Blitzstart. Nationalspieler Reus, der nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel seit dem 4. März pausiert hatte, drückte den Ball nach Hereingabe von Christian Pulisic mit der Hacke über die Linie.

Die Gastgeber waren auch in der Folge spielbestimmend, zeigten sich aber anfällig für Konter. Fabian vergab die erste Möglichkeit der Eintracht aus sieben Metern kläglich (9.), dann parierte BVB-Schlussmann Roman Bürki gegen Mijat Gacinovic mit einem tollen Reflex (22.). Beim sehenswerten Distanzschuss von Fabian war der Schweizer Nationaltorhüter dann aber machtlos.

Dortmund zeigte sich nach dem Ausgleich aber nur kurz geschockt. Sokratis, der wie viele seiner Mitspieler die Austragung des Spiels gegen Monaco keine 24 Stunden nach dem Anschlag scharf kritisiert hatte, hämmerte den Ball aus rund 25 Metern genau in den Winkel - ein Traumtor.

Frankfurt ohne Durchschlagskraft

Das Comeback von Reus war nach den ersten 45 Minuten beendet. Für den Offenivspieler brachte Tuchel zu Beginn des zweiten Durchgangs Ousmane Dembélé. Der französische Jung-Nationalspieler hätte auch fast den dritten Dortmunder Treffer vorbereitet, doch Torjäger Aubameyang brachte die Flanke Dembélés aus kurzer Distanz nicht im Frankfurter Tor unter (57.).

Die Eintracht mühte sich in der Folge zwar um den Ausgleich. Der Mannschaft von Trainer Niko Kovac mangelte es aber an Durchschlagskraft. Ein weiterer Schuss von Fabian verfehlte sein Ziel zudem knapp (69.). Das Spiel der Gastgeber war im zweiten Durchgang oft zu unpräzise, erst einen Konter in der Schlussphase nutzte Aubameyang nach Vorlage von Dembélé zu seinem 26. Saisontor.

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