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Behrami bald für Kosovo? ''Lese leider viele Falschmeldungen''
Marko Vucur
Von Marko Vucur
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Behrami bald für Kosovo? ''Lese leider viele Falschmeldungen''
Vor wenigen Tagen ist Valon Behrami in die neue Premier-League-Saison gestartet. Nun muss sich der Mittelfeldspieler aber bereits über Medienberichte aufregen. Dabei ist aber nicht etwa seine Leistung am 1. Spieltag das Thema, sondern die Nationalmannschaft.

64 Minuten spielte Valon Behrami bei der Saisoneröffnung für seinen Verein FC Watford gegen den FC Southampton. Der Schweizer dürfte somit über seinen Saisonstart zufrieden sein, schliesslich war der 31-Jährige in der letzten Saison nicht unbedingt unumstrittener Stammspieler.

Wechselt die halbe Nati zum Kosovo?

Dennoch hat Behrami aber ein dicken Hals. Der Grund? Die Gazeta Express berichtet, dass Behrami ab September zu 95 Prozent die Nationalmannschaft wechseln und zukünftig für den Kosovo  auflaufen wird. Dies, so schreibt die Tageszeitung, habe jemand aus dem kosovarischen Verband verraten und sei eine sichere Sache. 

Behrami soll dabei nicht der einzige Spieler sein, der sich für den UEFA-Neuling entschieden habe. Auch Taulant Xhaka, der momentan für die albanische Nationalmannschaft aufläuft, werde für den Kosovo spielen. Daneben sollen auch Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka und Adnan Januzaj im Gespräch sein.

Kosovo-Trainer Albert Bunjaku will seine Nationalmannschaft für die kommende WM-Quali gehörig verstärken. Dort bekommt es Kosovo in der Gruppe I mit Kroatien, Island, der Ukraine, Türkei und Finnland zu tun. 

Behrami mit Dementi über Twitter

Der Plan von Bunjaku scheint aber nicht aufzugehen. Am Montagabend meldete sich nämlich Behrami über Twitter zu Wort und schrieb: ''Leider musste ich sehr viele Falschmeldungen über die Zukunft meiner Nationalmannschaftskarriere lesen. Ich werde bald für Klahrheit sorgen.'' 

 

Wann der Mittelfeld-Terrier die Sache aufklärt, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass sich Behrami in den vergangenen Monaten immer wieder zur Schweizer Nati bekennt hat. Bleibt zu hoffen, dass dies so geblieben ist.

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