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Vierfach-Kruse ballert Werder zum Sieg

Werder Bremen hat dank eines alles überragenden Vierfach-Torschützen Max Kruse seine Erfolgsserie in der Bundesliga ausgebaut. Nach dem am Ende klaren 4:2 (1:1) beim stark abstiegsbedrohten FC Ingolstadt ist die Mannschaft von Trainer Alexander Nouri bereits seit zehn Spiele in Folge ungeschlagen.

Mit nun 42 Punkten ist für die Bremer weiterhin die noch vor Wochen undenkbare Qualifikation für die Europa League möglich. Die Schanzer sind weiter Tabellenvorletzter und müssen mit nur 28 Punkten vier Spieltage vor Saisonschluss mit dem Schlimmsten rechnen.

Trotz einer überzeugenden Vorstellung reichte es nach den Toren von Dario Lezcano (32.) und einem fragwürdigen Foulelfmeter von Pascal Gross (62.) nicht zum dritten Heimsieg nacheinander, weil Kruse (45.+1, 82., 90.+4) einen Viererpack schnürte.

Zunächst verwandelte er einen Fouelfmeter, den der ansonsten starke Ingolstädter Marcel Tisserand mit einer Grätsche gegen Fin Bartels verursachte. Dann nutzte er einen Patzer von FCI-Torhüter Martin Hansen, ehe kurz vor Ende für den Dreier sorgte.

Die Gastgeber überzeugten vor allem mit Wucht und Entschlossenheit. Auch die Sperren der Stammdefensivkräfte Marvin Matip, Romain Brégerie und Markus Suttner fielen kaum ins Gewicht. Bremen agierte ohne Zlatko Junuzovic (5. Gelbe Karte) dagegen zu selten im Höchsttempo und liess zu häufig die nötige Präzision im Kombinationsspiel vermissen.

Umstellungen bei Ingolstadt

FCI-Trainer Maik Walpurgis war durch die Sperren zu Umstellungen in der Defensive gezwungen, dazu kam die kurzfristige Erkrankung von Anthony Jung. Dennoch hielt er an der gewohnten Grundausrichtung mit einer Dreierkette in der Abwehr fest. Bei Werder fehlte neben Regisseur Junuzovic auch Santiago Garcia wegen einer Nackenprellung aus dem 2:1 in der Vorwoche gegen den Hamburger SV.

Die Bremer hatten vor den Augen von DFB-Assistenztrainer Thomas Schneider und Miroslav Klose anfangs die gepflegtere Spielanlage. Vor allem mit schnellen Gegenstössen versuchte die zuletzt so erfolgreiche Nouri-Elf, den Gastgebern Probleme zu bereiten. Oft war dabei Kruse eingebunden, der dann auch zum Helden des Spiels avancierte.

Ingolstadt erspielte sich aber im ersten Durchgang zunächst ein klares Übergewicht. Die Schanzer hatten vor 15.200 Zuschauern im ausverkauften Sportpark auch die deutlich besseren Möglichkeiten. Bei einem Schuss von Almog Cohen (10.) sowie einem Kopfball von Tisserand (22.) musste Werder-Keeper Felix Wiedwald sein Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern.

Das 1:0 begünstigte ein gravierender Stellungsfehler der Bremer, als Lezcano im Rücken der Werder-Defensive ein Zuspiel Tisserands aufnahm und per Flachschuss vollendete. Die Grün-Weissen leisteten sich zahlreiche Fehlpässe und kamen nach Spielanteilen sehr glücklich zum Ausgleich. Tisserand hatte dabei Glück, dass ihn Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) nicht mit Rot vom Platz stellte.

Werder hatte durch Bartels (55.) dann auch die erste gefährliche Szene nach dem Wechsel, das bessere Team war jedoch weiterhin der FCI. Cohen (58., 60.) besass für die Walpurgis-Elf erst zwei gute Gelegenheiten und ging kurz danach im Zweikampf mit Werder-Kapitän Niklas Moisander im Strafraum zu Boden, wurde aber offenbar nicht berührt. Am Ende riss der wie entfesslt aufspielende Kruse die Oberbayern aus allen Träumen.

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